Sanitarium zurück zur letzten Seite
 

System:

  • Win 95
  • Pentium 90
  • 16 MB RAM
  • Maus

Hersteller: ASC Games

Bericht:

So stehts auf der Verpackung:
Krankenhaus, Kleinstadt, Kürbisfeld, Forschung, Vergangenheit, Verderben, Virus, Zirkus, Zyklopen, Kirche, Käfer, Krematorium... und das trifft es dann auch irgendwie!!!
Vage Erinnerungen nach einem Telephonat springen dich an. Eine sehr wichtige Nachricht, ein Auto außer Kontrolle...
Leute kreischen, schluchzen... manisches Lachen... Alptraum? Oder Wirklichkeit?
Du bist Max, ein brillanter Forscher und Arzt auf der Suche nach einem Medikament für eine fürchterliche Krankheit.....

Und so beginnt auch das Spiel. Du erwachst in einem Sanatorium, daß aus einer Erzählung von E.A.Poe entprungen sein könnte und weißt nicht, wo vorne oder hinten ist. Nur durch deine Flashbacks ist es dir möglich der Wahrheit auf die Spur zu kommen und durch deinen Intellekt... doch was ist Wahrheit, was ist Illusion?
"Klassisch" möchte man ausrufen, wenn man zum ersten Mal "SANITARIUM" startet und dann vielleicht "Ach, wie öde..." - aber halt: hinter der doch recht abgenudelten Oberfläche verbirgt sich mehr, aber eins nach dem anderen!
Diese "Von-recht-oben-draufschau"-Perspektive kennt man ja aus älteren Adventurespielen, ganz nett aber nichts Besonderes. Auch das "im-Inventar-zusammenfügen-auch-wenn-die-Logik-nicht- mitmacht"-Puzzeln kennt man ...., aber was das Spiel - zumindestens für mich - zu einem Highlight macht, ist die durchgängige, recht gut durchdachte Story!
Das ganze ist teilweise dermaßen beklemmend und angsterregend, daß man sich wirklich in dem Spiel glaubt! Unterstützt und unterbrochen wird das ganze durch die kleinen Filmsequenzen, welche die Story vorantreiben und aufrecht erhalten!
Und wer sich fragt, was Käfer und Zyklopen gemein haben, der sollte mal auf den Grabbeltischen nach diesem Spiel schauen!

Das ganze spielt sich sehr bequem mit der Maus, hat alles in allem eine sehr simple Handhabung. Um ehrlich zu sein, zu knobeln gibt es nicht all zu viel, aber dadurch kommt man immer schneller dem Verrat und dem Geheimnis und seiner eigenen Identität auf die Spur, was einen gewissen Suchteffekt ausmacht!
Von der Graphik darf man nicht allzuviel erwarten, geht aber in Ordung.

Für Freunde des leichten Horrors und Verschwörungen: auf dem Grabbeltisch für ein paar Euro zu haben!!! der schlotti

Getestet auf Win 98, Pentium III, 1200 Mhz, Voodoo 3 3000

Savegames: auf Anfrage!

Eventuelle Fragen zum Spiel bitte im FORUM stellen!

 

 

 

 

 

 

Werbelink des Statistik-Counters: